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Fit für die warme Jahreszeit – vom Frühjahrsputz bis zu den Sommerreifen
Die kalten und dunklen Monate neigen sich allmählich dem Ende entgegen und die Temperaturen klettern von Tag zu Tag ein wenig höher – der gründliche Frühjahrsputz und der halbjährliche Reifenwechsel bieten dabei die perfekte Gelegenheit, den Wagen einmal von der Antennenspitze bis zu den Reifen durchzuchecken, so kann sichergestellt werden, dass der Winter keine unerwünschten Spuren hinterlassen hat und Lucky Car hilft dir dabei!
Klimawartung für saubere und kühle Luft
Die Klimaanlage sorgt für Komfort und trägt an heißen Tagen zur besseren Konzentrationsfähigkeit des Fahrers bei, damit sie einwandfrei funktioniert, sollte sie vor der ersten Hitzewelle geprüft werden. Die im Winter erhöhte Feuchtigkeit im Innenraum begünstigt die Entstehung von Schimmelpilzen auf den Filtern und in den Luftkanälen des Klimasystems, kommt es trotz eines Filterwechsels zu unangenehmen Gerüchen aus der Lüftungsanlage, kann eine Desinfektion der Klimaanlage Abhilfe schaffen.
Da es zu Kältemittelverlusten von bis zu 10 Prozent pro Jahr kommen kann, muss außerdem gelegentlich eine professionelle Klimawartung in der Werkstatt vorgenommen werden, um die optimale Kühlleistung dauerhaft zu gewährleisten. Dabei wird das Kältemittel mit einem speziellen Gerät abgesaugt, der gesamte Kältemittelkreislauf auf Dichtheit geprüft und anschließend mit neuem Kältemittel, Schmieröl für den Klimakompressor und Kontrastmittel zur Leckerkennung befüllt.
Da das System mit hohen Drücken und umweltkritischen Stoffen arbeitet, sollten sämtliche Eingriffe und Reparaturen am Kältemittelkreislauf ausschließlich durch Fachpersonal erfolgen.
Achte auf deinen Lack
Der anhaftende Dreck wirkt wie Schmirgelpapier und das Streusalz fördert die Rostbildung, zunächst steht also eine gründliche Wäsche an. Vor der Waschanlage befindet sich oft noch ein Hochdruckreiniger für die manuelle Vorwäsche, mit welchem besonders kritische Stellen wie die Radläufe und Schwellerkanten schon mal vom gröbsten Schmutz befreit werden können, zusätzlich empfiehlt sich die Wahl eines Waschprogramms mit Unterbodenreinigung, um auch dort jegliche Salzreste loszuwerden.
Nach dem Trocknen kann der Lackierung mittels einer Politur zu neuem Glanz verholfen werden, während eine abschließende Wachsbehandlung den perfekten Schutz vor der sommerlichen UV-Strahlung gewährleistet.
Damit die Reinigung nicht nur der Optik zugutekommt, sollte bei dieser Chance das gesamte Fahrzeug auf im Winter entstandene Rostansätze oder Steinschläge an der Front oder in der Windschutzscheibe untersucht werden, da diese im Anfangsstadium häufig noch vergleichsweise leicht beseitigt werden können.
Technisch topfit
Selbstverständlich darf auch der Blick unter die Motorhaube nicht fehlen. Dabei gilt es, die Füllstände von Kühlflüssigkeit, Motoröl, Bremsflüssigkeit sowie Scheibenreinigungsmittel zu prüfen. Ist die Isolierung von Kabeln oder die Schalldämmung der Motorhaube angefressen oder finden sich Schalenreste von Nüssen im Motorraum, sind das starke Hinweise auf einen winterlichen Marder- oder Mäusebesuch, in einem solchen Fall sollte der Wagen vorsichtshalber noch einmal in der Fachwerkstatt genauer untersucht werden. Durch Eis, groben Straßendreck und Streusalz verschleißen die Scheibenwischer im Winter besonders stark, ziehen sie Schlieren oder löst sich sogar schon die Gummilippe vom Träger, sollten sie vor dem ersten Sommerregen unbedingt erneuert werden.
Um auch bei strahlenden Sonnenaufgängen und tiefstehendem Dämmerungslicht immer für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu bleiben, ist eine einwandfreie Beleuchtungsanlage obligatorisch. Zwar verfügen die meisten modernen Autos bereits über Selbstüberwachungssysteme, die defekte Lampen direkt melden, zur Sicherheit sollten die Scheinwerfer, Rückleuchten, Bremslichter und Blinker trotzdem einmal optisch geprüft werden.
Alle halbe Jahre wieder: Der Reifenwechsel
Als allgemeiner Richtwert für den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen hat sich eine Temperatur von 7 Grad Celsius etabliert, jedoch ist dies keine starre Vorgabe. Sobald die Winterreifenpflicht am 15. April ausläuft und die Temperaturen konstant zwischen 5 und 10 Grad Celsius liegen, empfiehlt sich dennoch ein zeitnaher Wechseltermin, da die Sommerräder durch ihre auf die höheren Temperaturbereiche abgestimmte Zusammensetzung und das angepasste Profil sowohl vom Fahrgefühl als auch von der Fahrsicherheit her im Sommer überlegen sind.
Damit die Winterreifen im November auch direkt wieder einsatzbereit sind, sollten sie sauber, trocken, dunkel und kühl gelagert werden. Im Idealfall wird die Profiltiefe noch vor der Einlagerung geprüft, liegt diese unter den gesetzlich für Winterräder vorgeschriebenen 4 Millimetern, kann der Reifensatz direkt erneuert werden, das spart Zeit und Stress im Herbst. Sofern bei den verschiedenen Radsätzen auch unterschiedliche Radbolzen zur Befestigung zum Einsatz kommen, werden diese am besten immer in einer kleinen Tüte direkt bei dem Reifensatz mit eingelagert, damit die Verwendung der richtigen Schrauben nicht in Vergessenheit gerät. Wenn keine speziellen Reifenregale vorhanden sind, können die Reifen einfach übereinander liegend gelagert werden, damit sie sich nicht verformen. Zusätzlich beugt ein um ca. 0,5 bar erhöhter Luftdruck dem während der Lagerung leichten normalen Druckverlust vor.